Bewegungsvielfalt

Ramona Krone

Qi Gong


Mehr als hundert verschiedene Übungsformen stehen den Menschen zur Verfügung, um den Fluß ihres Qi `s in Bewegung zu halten und damit den Grundstein zu legen für die eigene Gesunderhaltung. Diese Übungen dienen somit der Lebens-, Körper- und Geistpflege.

Die älteste schriftliche Erwähnung des Qi Gong stammt aus dem 3. Jahrhundert vor Christus und stand in dem ersten chinesischen Medizinbuch (Huangdi Neijing Suwen). Davor wurde es wahrscheinlich mündlich von den Meistern an die Schüler weitergegeben.

Qi Gong kann jeder Mensch erlernen und es im Stehen, Sitzen oder Liegen ausführen. Man kann es allein üben oder in einer Gruppe.

Die Bewegungen sind fließend und werden ohne Kraftanstrengung ausgeführt. Sie werden in Achtsamkeit und Konzentration auf den eigenen Körper in und mit Ruhe geübt. Die Atmung kann dabei helfen oder sie kommt durch das Üben zu ihrem normalen eigenen Rhythmus. Durch das konstante Üben wird sie ruhiger, tiefer, freier und ausgeglichener.

Qi Gong ist eine gute Möglichkeit Gelassenheit zu lernen, Ruhe zu bewahren, Selbstvertrauen zu erfahren, um alltäglichen Streß- oder Krisensituationen gesund zu begegnen.

Es verbessert sich die  Beweglichkeit des Körpers, das Gleichgewicht, die Koordination der Bewegungen, die Konzentration und die Ausdauer.

Regelmäßiges Üben stärkt das Qi und dessen Fluß im Körper, fördert das Erhalten der Gesundheit, schafft Wohlbefinden und wirkt sich positiv auf die Psyche und das Nervensystem aus.

Qi Gong bedeutet auch, den Körper mit all seinen Äußerungsmöglichkeiten zu akzeptieren, eigene Grenzen zu erkennen und anzunehmen und durch das stetige Üben zu erweitern.

Die von mir geübten und unterrichteten Qi Gong Übungseinheiten:

Acht Brokate, die 18 Bewegungen oder Taiji-Qi Gong, Kranich- und Wildgans-Qi Gong, Stilles Qi Gong: FanTeng Gong,Qi Gong der heilenden Laute.